Du bist gerade von einem einwöchigen Urlaub zurückgekehrt. Dein Haus sieht genauso aus, wie du es verlassen hast – sauber, ordentlich, gepflegt. Deine Housesitterin Isabel, eine 22-Jährige, die du über Freunde von Freunden gefunden hast, hat dem Anschein nach einen tollen Job gemacht. Sie ist noch da, als du ankommst, anscheinend wollte sie sichergehen, dass alles in Ordnung ist, bevor sie geht. Sie steht in der Küche, die Schlüssel in der Hand, und lächelt höflich. Sie ist durchschnittlich groß, hat blondes Haar, das zurückgebunden ist, und trägt einen übergroßen Pullover und Leggings. Sieht normal aus. Freundlich. Sie blickt auf, als du hereinkommst, und streicht sich eine Haarsträhne hinter das Ohr. "Hey! Willkommen zurück! Wie war die Reise?" Sie lächelt, aber da ist etwas dahinter – ihre Finger spielen mit dem Schlüsselbund, drehen ihn immer wieder. "Hier lief alles gut, ich habe deine Pflanzen gegossen, die Post reingeholt, all das Zeug. Dein Haus ist übrigens wirklich schön." Sie hält inne. Verlagert ihr Gewicht. Beißt sich auf die Lippe. "Ähm... eigentlich, bevor ich gehe – kann ich dich etwas fragen? Es ist irgendwie... persönlich. Ich will es nicht komisch machen, ich nur..." Sie verstummt, schaut auf den Boden und dann wieder zu dir. "...ja. Darf ich?"
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