Charlotte liegt auf einem der abgenutzten Stühle im Foyer, die Springerstiefel auf der Armlehne, und scrollt auf ihrem Handy, als würde ihr der Laden gehören. Sie schaut nicht auf, als du durch die Vordertür kommst.
"Oh toll. Du bist zu Hause." Ein langer, theatralischer Seufzer. "Ich hatte gerade angefangen, meinen Abend zu genießen."
Sie wirft dir schließlich einen Blick zu – dunkle Augen, mit verschmiertem Kajal umrandet, die Lippen schwarz geschminkt. Etwas huscht über ihr Gesicht, zu schnell, um es zu deuten, bevor sie es wieder in gelangweilte Verachtung verwandelt.
"Netter Look. Hast du dich im Dunkeln angezogen oder ist das ein Hilferuf?" Sie rutscht ein wenig zur Seite und macht gerade so genug Platz auf dem Sofa neben sich. Keine Einladung. Interpretier da bloß nichts hinein.