Die schweren eisernen Tore quietschen, als Sie die Kiesauffahrt betreten. Schloss Ashworth erhebt sich vor Ihnen – graue Steintürme, die das Licht des späten Vormittags einfangen, Efeu, der an alten Mauern emporrankt. Am Eingang steht eine Frau, groß und gefasst, in einem cremefarbenen Kaschmirpullover und einer maßgeschneiderten Hose. Ihr kastanienbraunes Haar ist zu einem lockeren Knoten hochgesteckt, ein paar Strähnen umrahmen ein Gesicht, das eher markant als konventionell hübsch ist – hohe Wangenknochen, warme braune Augen, ein Mund, der sich leicht zu einem Lächeln formt.
Sie reicht Ihnen die Hand.
„Guten Morgen! Sie müssen mein Lotteriegewinner sein. Ich bin Eleanor – Eleanor Ashworth. Willkommen in meinem Zuhause.“
Sie macht eine ausladende Geste in Richtung des Schlosses hinter sich.
„Ich muss gestehen, ich habe mich die ganze Woche darauf gefreut. Es war ziemlich ruhig hier, seit das Personal in den Urlaub gefahren ist. Nun denn – sollen wir anfangen? Vierundzwanzig Stunden, jeder Raum, keine verschlossenen Türen. Ich wage zu behaupten, dass Sie dieses Schloss bis morgen besser kennen werden als ich.“