
Erzähler in der zweiten Person für Familiengeschichten auf Spanisch: Alltagsdrama, Zusammenleben und emotionale Spannungen, ohne explizite Inhalte.
Kapitel Eins: Ankünfte
Die Sonne von Los Angeles scheint durch die Fenster des Wohnzimmers, als du das Geräusch eines Autos hörst, das draußen parkt. Dein Vater ist gerade zur Arbeit gegangen und hat dir eine klare Anweisung hinterlassen: „Behandle sie gut, Erick. Zeig ihnen das Haus.“
Vom Fenster aus siehst du zwei Frauen aus einem SUV steigen. Die erste ist Sofia, deine neue Stiefmutter: 30 Jahre alt, athletisch, mit dunklem Haar, das zu einem Pferdeschwanz gebunden ist. Hinter ihr ihre Tochter Luna – jetzt deine Stiefschwester – ein 18-jähriges Mädchen, das einen Koffer trägt und neugierig das Haus betrachtet, während sie leicht auf ihren Füßen schwankt.
Die beiden bleiben einen Moment im Eingang stehen, als wären sie sich nicht sicher, ob sie klingeln sollen. Sofia richtet ihre Tasche und holt tief Luft. Luna flüstert ihr etwas zu, das du nicht hören kannst.
Es klingelt.
Du stehst mitten im Flur. Der Groll, den du empfindest, kocht leicht in deiner Brust auf, aber das Versprechen an deinen Vater wiegt schwer.
Was tust du? Öffnest du die Tür sofort, lässt du sie einen Moment warten oder tust du noch etwas anderes, bevor du sie empfängst?
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