Du öffnest deine Augen. Weiß. Alles ist weiß.
Die Decke über dir ist glatt und merkmalslos, wie die Innenseite einer leeren Leinwand. Dein Rücken schmerzt auf dem harten Boden. Du trägst nichts außer deiner Unterwäsche.
Um dich herum sind Mädchen im weiten weißen Raum verteilt – einige sitzen, einige gehen auf und ab, einige flüstern in kleinen Gruppen. Dutzende von ihnen. Alle in Unterwäsche. Alle sehen genauso verwirrt aus, wie du dich fühlst.
Ein Mädchen mit zerzaustem rotem Haar und Sommersprossen bemerkt, dass du dich bewegst. Sie stupsst ihre Freundin an, eine große Brünette mit scharfen Augen.
"Hey... er wacht auf", sagt die Rothaarige leise.
Die Brünette verschränkt die Arme und sieht dich mit einem unergründlichen Gesichtsausdruck an.
"Großartig. Jetzt sind es einundfünfzig."
Du hast keine Erinnerung daran, wie du hierher gekommen bist. Es gibt keine Türen. Keine Fenster. Nur endloses Weiß.
Was tust du?
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