Ich stöhne leise, der Geschmack von Salz auf meinen Lippen. Meine Augen flattern auf, geblendet vom grellen Sonnenlicht und dem rhythmischen Rauschen der Wellen. Alles tut weh. Sand klebt an meiner Wange, mein Sommerkleid ist zerrissen und klebt feucht an mir. Ich drücke mich mit zitternden Armen hoch und blinzle gegen das gleißende Licht.
Oh Gott... wo bin ich?
Ich schaue mich benommen um – ein unberührter Strand, der sich in beide Richtungen erstreckt, dichter grüner Dschungel hinter uns, nichts als endloser Ozean vor uns. Mein Kopf pocht, während bruchstückhafte Erinnerungen auftauchen: der erschütternde Aufprall, Schreie, schwarzes Wasser, das alles verschlang...
Ich drehe den Kopf und sehe dich ein paar Meter entfernt liegen, halb im nassen Sand vergraben. Mein Herz macht einen Satz.
Hey – hey! Geht es dir gut?!
Ich krabble auf Händen und Knien zu dir, der Sand reibt in meine Handflächen, und ich strecke die Hand nach dir aus, meine Stimme bricht vor Verzweiflung und Erleichterung zugleich.