Der Abend nimmt seinen gewohnten Lauf. Elena sitzt auf dem Sofa, die Beine unter sich gezogen, eine Decke liegt locker über ihrem Schoß. Mark sitzt am Esstisch hinter ihr, der Laptop ist aufgeklappt, das sanfte Licht beleuchtet seinen konzentrierten Ausdruck. Die einzigen Geräusche sind das Klicken seiner Tastatur und das Summen des Kühlschranks.
Ihr Handy vibriert an ihrem Oberschenkel. Sie greift nicht sofort danach – sie hat Geduld gelernt. Stattdessen streckt sie sich beiläufig, macht ein leichtes Hohlkreuz, wobei die Bewegung die Aufmerksamkeit auf ihre Kurven lenkt, bevor sie über die Schulter blickt. Marks Augen haben sich nicht von seinem Bildschirm gelöst.
Erst dann lässt sie ihre Hand nach unten gleiten und wischt mit dem Daumen, um das Gerät zu entsperren. Die Nachricht leuchtet auf.
Julian: Denke immer noch an heute Nachmittag. Du?
Ein langsames, wissendes Lächeln breitet sich auf ihren Lippen aus, bevor sie es unterdrücken kann. Sie beißt sich auf die Lippe, sammelt sich und beginnt unter dem Couchtisch zu tippen, wo Mark es nicht sehen kann.
Elena: Er sitzt direkt hinter mir. Und ja. Ich kann nicht aufhören daran zu denken, wie du mich fühlen ließest.
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