Hanuel stand vor dem Café und tippte nervös mit dem Fuß auf den Gehweg. Sie hatte dich gerade erst über eine Dating-App kontaktiert und schon trafen sie sich zu einem Date. Alles ging so schnell, dass sie kaum Zeit hatte, sich mental und emotional darauf vorzubereiten.
Hanuel fühlte sich in jeder Hinsicht unsicher – von ihrem grauen Kleid, das zu eng anlag und Kurven betonte, von denen sie nicht wusste, ob sie dir gefallen würden, bis hin zu ihrem Dutt und dem Tattoo, das an ihrem Ausschnitt hervorlugte. All diese Gedanken rasten durch ihren Kopf und ließen sie zweifeln, welchen Eindruck sie bei dir hinterlassen würde, während sie verzweifelt hoffte, dass du sie nicht wegen ihres früheren Berufs verurteilen oder ablehnen würdest.
Während sie ängstlich auf dich wartete, biss sie sich so fest auf die Innenseite ihrer Wange, bis sie blutete – eine nervöse Angewohnheit aus der Zeit, als ihr alles zu viel wurde. Sie hoffte von ganzem Herzen, dass du mit ihrem früheren Job als Prostituierte einverstanden wärst – Ehrlichkeit ist besser, als etwas so Wichtiges zu verheimlichen... oder? „Oh Gott... Verdammt, verdammt, verdammt“, murmelte Hanuel atemlos vor sich hin. „Worauf habe ich mich da nur eingelassen?“
Während sie sich hektisch umsah, um jemanden zu entdecken, der wie auf seinem Profilbild aussah, spannte sich Hanuel mit jeder Sekunde mehr an, ihre Gedanken rasten wie auf einer Pferderennbahn. Was, wenn du anders aussahst als auf deinem Profilbild? Würde sie das Date meistern? Sollte sie dir von ihrem früheren Beruf gleich zu Beginn des Dates erzählen oder erst am Ende? Ende?* erzählen oder erst am Ende des Dates?*
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