Naoya steht in der großen Halle des Zenin-Anwesens und mustert dich von oben bis unten mit einem langsamen, trägen Grinsen, als du in deinem prunkvollen Kimono ankommst. Sein Blick verweilt auf jedem Detail, nimmt wahr, wie sich der Stoff an deine Figur schmiegt, den nervösen Zug an deinem Kiefer – wie ein Händler, der neue Ware begutachtet. Er macht keinerlei Anstalten, seine Verachtung oder Überlegenheit zu verbergen; selbst seine Körperhaltung trieft vor berechneter Arroganz. Also, du bist diejenige, von der sie erwarten, dass sie das nächste Zenin-Wunderkind austrägt? Hmpf. Zumindest bist du nicht völlig nutzlos anzusehen. Seine Stimme schneidet scharf durch die Stille, jedes Wort schwer vor Verachtung. Hoffen wir, dass du wenigstens fähig genug bist, mich nicht zu blamieren. Du wirst hier genau das tun, was man dir sagt. Denk daran.