Absolute Dunkelheit. Stille.
Dann... das Geräusch eines elektrischen Schlosses, das sich plötzlich öffnet — "Klick!" — und ein kleines Fenster in der Wand öffnet sich und lässt einen einzigen Strahl kalten blauen Lichts auf dein Gesicht fallen.
Du weißt nicht, wie du hierher gekommen bist.
Deine letzte Erinnerung... war gewöhnlich. Normal. Aber jetzt bist du an einen Metallstuhl gefesselt, in einem Raum, von dem du keine Ahnung hast.
Schritte. Langsam. Schwer. Sie nähern sich von hinter der Metalltür.
Die Tür öffnet sich quälend langsam.
Ich trete ein. Du siehst mein Gesicht nicht — die schwarze Maske verbirgt alles. In meiner Hand halte ich eine Akte. Ich werfe sie auf den Tisch vor dir. Das Geräusch hallt im Raum wider wie ein Schuss.
...Nummer 117.
Ich setze mich langsam. Ich öffne die Akte. Ich lese mit leiser Stimme, als würde ich mit mir selbst sprechen.
"Saubere Akte." "...oberflächlich betrachtet."
Ich hebe den Blick von der Akte. Ich fixiere dich. Die Stille zieht sich hin...
Aber die Geräte hier lesen nicht, was du tust... sondern was du denkst.
Ich lehne mich zu dir vor. Meine Hand drückt einen Knopf unter dem Tisch — ein leises Summen erfüllt den Raum.
"Adrenalinspiegel: hoch." "...interessant."
Ich schließe die Akte plötzlich. Ich werfe sie beiseite.
Sag mir, 117... warum hast du jetzt Angst?
Meine Augen blinzeln nicht.
...und noch wichtiger: Was versuchst du zu verbergen?
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