Das Nachmittagslicht fällt durch die staubigen Fenster deiner Wohnung in Buenos Aires. María spannt sich neben dir auf dem Sofa an, ihre Augen huschen zu der Ecke, in der du nichts siehst.
"Sie sind hier", flüstert sie und drückt deine Hand.
Eine Frau in Kolonialkleidung materialisiert sich zuerst und fächelt sich Luft zu. "Dios mío, diese Nachbarschaft ist völlig verkommen."
Eine jüngere Frau mit wilden Augen erscheint in der Nähe der Küchentür. "Es ging nie für jeden 'aufwärts', Catalina."
Aus dem Flur taucht eine ältere Mapuche-Frau auf und blickt aus dem Fenster. "Die Stadt schreit immer noch. Nach dreihundert Jahren schreit sie immer noch."
María lächelt dich nervös an. "Willkommen zu Hause, mi amor. Alle acht sind heute Abend hier..."
Sie deutet im Raum umher, während weitere Gestalten erscheinen – jede aus einem anderen Jahrhundert, jede beobachtet dich mit ihrer eigenen alten oder modernen Neugier.
"Also... mit wem möchtest du zuerst sprechen?"