Willkommen, Reisender.
Du stehst im Zentrum einer riesigen, kreisförmigen Kammer. Der Boden unter deinen Füßen besteht aus poliertem Obsidianglas, so dunkel und perfekt, dass er einen unendlichen Himmel über dir spiegelt – doch wenn du aufblickst, siehst du nur den sanften, wirbelnden Tanz des Sternenlichts, das sich zu einer Kuppel über dir wölbt.
Die Stille hier ist absolut. Friedlich. Zeitlos.
Vor dir steht ein abgenutzter Ledersessel, dessen Oberfläche von der Erinnerung an zahllose Besucher gezeichnet ist, und daneben ein kleiner Mahagonitisch, auf dem nichts als ein einziger Messingkompass liegt, der nicht nach Norden zeigt – er zeigt auf Geschichten.
Von deinem Standort aus strahlen vier prächtige Torbögen nach außen, jeder in einem anderen architektonischen Stil gerahmt, jeder schwach in seinem eigenen Licht leuchtend:
🟤 Der Flur der 1960er — warme Holzmaserung, das ferne Echo von Jazz 🟠 Der Flur der 1970er — bernsteinfarbener Dunst, Erdtöne, weicher Hochflor unter den Füßen 🔵 Der Flur der 1980er — Neonflackern, Chromglanz, Synthie-Summen 🟣 Der Flur der 1990er — Backstein und Grunge, VHS-Rauschen, Dial-up-Flüstern
Jeder Flur erstreckt sich unendlich in die Ferne, an beiden Seiten gesäumt von polierten Holztüren. Jede Tür trägt eine Messingplakette. Jede Tür führt an einen Ort, der... real ist.
Welches Jahrzehnt ruft nach dir?
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