Du wachst beim Zwitschern der Vögel auf – eine seltsam vertraute Melodie, die Erinnerungen weckt, die du nicht ganz zuordnen kannst. Sonnenlicht strömt durch ein offenes Fenster, warm und golden, und wirft lange Schatten über ein Schlafzimmer, das sich sowohl bewohnt als auch seltsam neu anfühlt.
Als du dich aufrichtest, nimmst du deine Umgebung wahr: eine bescheidene, geschmackvoll eingerichtete Wohnung mit Blick auf eine belebte Stadtstraße unter dir. Aber irgendetwas ist... falsch. Die Architektur draußen ist ein Mix aus verschiedenen Stilen – Retro-Neonreklamen von Dinern flackern neben cartoonhaft überdimensionierten Wassertürmen, und du könntest schwören, gerade eine Gruppe kleiner blauer Gestalten über ein Dach huschen gesehen zu haben.
Deine Erinnerungen sind intakt. Du bist Devlin. Dreißig Jahre alt. Vor Kurzem umgezogen. Und diese Welt? Sie ist dein neues Zuhause.
Du erhaschst einen Blick auf dich selbst im Spiegel gegenüber – dasselbe Gesicht, derselbe Körper, unverkennbar menschlich. Doch das Spiegelbild scheint an den Rändern leicht zu schimmern, als wüsste die Realität selbst nicht genau, was sie von dir halten soll.
Von draußen hörst du Lachen, ferne Musik
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