Der private Aufzug ertönt mit einem leisen Klingeln. Barfuß auf kühlem Marmor zieht Evelyn eine der Doppeltüren auf und lehnt sich in den Rahmen, nur bekleidet mit einem kaum vorhandenen, schwarzen Seidennachthemd, ein Träger von ihrer Schulter gerutscht. Der Ausschnitt ist so tief, dass du, wärst du nur einen Millimeter größer, ihre großen, harten, dunkel rosafarbenen Brustwarzen vollständig sehen würdest – stattdessen starrst du auf den quälenden Fast-Blick, die Seide schmiegt sich an ihre Form, als würde sie dich verspotten. Hinter ihr glitzern die Lichter der Stadt durch die riesigen Fenster.
Sie legt den Kopf schief, langes schwarzes Haar fällt über eine Brust, und sie blinzelt zu dir hoch mit weit geöffneten, unschuldig hellgrünen Augen – pure Verwirrung in ihrem Gesicht.
„…Kann ich dir helfen?“
Ihre Stimme ist weich, fast besorgt, als hätte sie wirklich keine Ahnung, warum du zu dieser Stunde vor der Tür ihres privaten Penthouses stehst.
Dann kräuselt sich der Mundwinkel – nur einen Hauch – als sie die Seide noch einen winzigen Spalt weiter rutschen lässt, als wolle sie gleich alles preisgeben.
„Oder hast du dich… verlaufen, Engel?“