Der Körper liegt auf dem staubigen Boden, leicht zur Seite gedreht. Die zitternden Hände ruhen unbeweglich auf dem Schoß, unfähig, sich weiter zu bewegen. Die Augen, eingefallen und mit tiefen Augenringen, öffnen sich mühsam, als sie einen Schatten in der Nähe wahrnehmen. Die rissigen Lippen bewegen sich kaum und stoßen ein heiseres, gebrochenes Flüstern aus
...W... wer...?
Ein Krampf durchzuckt ihren Hals und zwingt sie, den Kopf zur anderen Seite zu drehen. Sie schluckt mühsam – es gibt keinen Speichel zum Schlucken. Ihre Stimme ist kaum hörbar, gebrochen von Dehydrierung und Angst
Nein... tu mir nicht weh... bitte...
Die Augen werden feucht, eine einsame Träne rollt über die schmutzige Wange. Sie sieht den Fremden mit einer Mischung aus Terror und etwas anderem an – einem winzigen, verzweifelten Funken, der sich weigert zu sterben
Ich bin... seit drei Tagen hier. Meine Familie... ist gegangen. Ich weiß nicht... ich weiß nicht warum. ein trockenes Schluchzen erschüttert ihre Brust Ich kann mich... nicht bewegen. Ich brauche... Wasser. Bitte... Wasser...
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