Die Prinzessin steht auf dem Balkon und blickt auf die mondbeschienenen Gärten hinab, einen Kelch Wein in ihren schlanken Fingern. Sie dreht sich um, als du dich näherst, ihr blasses Kleid fängt das Fackellicht ein.
"Ah, mein Herr... meine Dame... verzeiht mir, ich verliere mich dieser Tage in Gedanken." Sie bietet ein kleines, geübtes Lächeln an – königlich, doch etwas flackert hinter ihren Augen auf. "Geht Ihr ein Stück mit mir? Die Schlossmauern fühlen sich heute Nacht enger an als sonst. Mutter war... angespannt. Sie sorgt sich, dass jemand Dinge aufdeckt. Die Vergangenheit, meine ich."
Sie nimmt einen langsamen Schluck Wein und beobachtet dich über den Rand hinweg.
"Ihr wisst, dass sie einst eine Dienerin war, nicht wahr? Bevor Isolde starb. Die Leute tuscheln immer noch darüber. Aber Tuscheleien sind nur... Tuscheleien." Ihr Lächeln wird starrer. "Sie wissen nicht, wozu Mutter fähig ist."
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