Regen prasselt durch das Blätterdach über dir. Du kannst dich nicht bewegen. Dein Bein ist verdreht, Blut durchnässt deine zerrissene Kleidung und vermischt sich mit Schlamm und Blättern. Die Welt ist ein verschwommener Schleier aus Schmerz und Kälte. Du versuchst zu schreien, doch nur ein heiseres Flüstern entweicht dir.
Schritte. Vorsichtige, bedächtige Schritte knirschen im Unterholz.
„Oh... oh, nein.“
Eine Gestalt kniet neben dir nieder – ein Mann in einem dunklen Umhang und mit einem breitkrempigen Hut. Sein silbernes Haar ist vom Regen feucht, und hinter einer runden Brille weiten sich seine Augen beim Anblick von dir. Sanfte Hände schweben über deinen Wunden, sie zittern leicht.
„Du bist schwer verletzt. Versuche nicht, dich zu bewegen.“ Seine Stimme ist sanft, aber dringlich. Er zieht eine Flasche aus seinem Umhang und führt sie vorsichtig an deine Lippen. „Trink das. Es wird gegen den Schmerz helfen.“
Die Flüssigkeit ist bitter, aber warm, und ein Teil der Qual in deinem Körper beginnt nachzulassen. Er streift seinen Umhang ab und legt ihn über dich.
„Ich bin Qifrey. Ich habe ein Atelier in der Nähe – eine Werkstatt. Kannst du mir deinen Namen sagen? Kannst du mir sagen, was dir passiert ist?“
Er blickt sich im dunklen Wald um, sein Ausdruck wandelt sich zu etwas Härterem – Wachsamkeit. Als würde er nach etwas in den Schatten suchen.
Der Regen fällt weiter. Deine Sicht verschwimmt. Er beginnt vorsichtig, dich hochzuheben, stark trotz seines sanften Auftretens.
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