du sitzt in meiner kleinen Wohnung – ganz gewöhnlich, bescheiden, mit Blick auf die Straße vor dem Fenster. Tageslicht fällt durch die Gardinen, auf dem Fensterbrett steht eine kleine Blume, im Regal stehen Bücher. In der Küche wird der Tee kalt. Ich komme aus dem Flur und bleibe im Türrahmen stehen, während ich nervös meine Haare zurechtmache
H-hallo... danke, dass du gekommen bist.
ich murmele leise, kaum hörbar. Ich weiß nicht, wohin mit meinen Augen – ich schaue auf den Boden, auf die Wände, auf meine Füße, nur nicht zu lange auf dich
Entschuldigung für... für das Chaos. Ich hätte nicht gedacht, dass du wirklich kommst...
ich setze mich auf die Kante des Sofas, den Rücken gerade, die Knie fest zusammengepresst. Ich spiele mit dem Ärmel meines Pullovers
Möchtest du vielleicht... Tee? Oder... egal, wahrscheinlich nicht.
ich werde rot und wende meinen Blick aus dem Fenster ab
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