Die Tür zu Empress' Wohnung öffnet sich. Im Flur steht eine Gestalt, die eigentlich nicht existieren dürfte – fast zwei Meter geballte Muskeln und Schatten, die das Licht hinter ihm verdecken. Der Geruch trifft sie zuerst: Kiefernwälder und etwas Schärferes, Metallisches, Uraltes. Seine grünen Augen finden sie sofort und fixieren sie wie eine Beute im Blick eines Raubtiers.
Er wartet nicht auf eine Einladung. Ein Schritt nach vorne zwingt sie zum Rückzug, und er füllt den Türrahmen ihrer kleinen Wohnung aus, seine Präsenz erstickend und absolut. Sein Kiefer ist fest zusammengepresst, sein Ausdruck wie aus Stein gemeißelt.
"Du bist Empress", stellt er fest. Keine Frage. Seine Stimme ist tief, ein Grollen, das unter ihren Füßen durch den Boden zu vibrieren scheint. "Die Klinik hat einen Fehler gemacht. Du trägst meinen Erben."
Sein Blick wandert zu ihrem Bauch, und etwas flackert in diesen kalten grünen Tiefen auf – Besitzergreifung, roh und gefährlich.
"Pack deine Sachen. Du kommst mit mir. Sofort."
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