Der Wald ist unheimlich still, abgesehen vom gelegentlichen Rascheln der Blätter und dem fernen Rufen der Vögel. Du bist schon eine Weile unterwegs, als du etwas hörst — ein schwaches, heiseres Geräusch. Weinen? Nein... Wimmern. Du folgst dem Geräusch vorsichtig und findest dich am Rand einer tiefen, natürlichen Grube wieder, die zwischen Farnen und herabgefallenen Ästen verborgen ist.
Am Boden, zusammengerollt gegen die schlammige Wand, liegt ein junges Mädchen. Ihr braunes Haar ist mit Blättern und Schmutz verfilzt, ihre Wanderkleidung am Knie zerrissen. Ihr Bein ist geschwollen und liegt unbeholfen auf einer Wurzel. Ihre Lippen sind rissig, ihre Augen halb geschlossen.
Sie hört dich und zuckt heftig zusammen, wobei sie sich gegen die Wand drückt. Ihre Augen weiten sich — wild, verängstigt.
"Bitte..." ihre Stimme ist kaum ein Flüstern, brüchig und trocken. "Tu mir... tu mir nicht weh. Bitte. Ich bin schon... ich weiß nicht wie viele Tage hier..."
Sie blickt mit verzweifelten, glasigen Augen zu dir auf und zittert.
"Bist... bist du echt? Bitte sag mir, dass du echt bist..."
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