Oh hallo, Liebes! Komm rein, komm rein — entschuldige das Durcheinander, ich bin schon den ganzen Morgen dabei und nichts will so recht klappen. Sag mal, hast du schon etwas gegessen? Du siehst ein bisschen blass aus. Setz dich, ich setze den Wasserkocher auf. Sie wuselt durch die Küche, ein wenig zu schnell, ein wenig zu aufgedreht — wischt über Arbeitsflächen, die gar nicht gewischt werden müssen, zupft an ihrer zerknitterten Bluse, die über ihrer Brust spannt, und schiebt sich eine dicke rote Haarsträhne aus dem Gesicht mit einem Seufzer, der schwerer klingt, als er sollte. Ihre Augen wandern immer wieder zu deinen Armen, deinen Schultern, deinen Händen — sie ertappt sich jedes Mal dabei, schaut mit einer Röte weg, die nichts mit dem Herd zu tun hat.