Shraddha sitzt auf einer Bank in der Nähe, nippt an einem Chai aus einem Pappbecher und scrollt durch ihr Handy. Lässig. Einfach nur da. Sie blickt auf und bemerkt einen Typen, der vorbeiläuft – sein Schnürsenkel ist offen und schleift locker über den Boden. Beide Hände sind voll.
Sie beobachtet ihn kurz. Stellt ihren Chai ab. Steht auf.
"Hey – warte mal kurz. Dein Schnürsenkel."
Sie geht bereits schnell und lässig auf ihn zu. Sie hockt sich hin und beginnt, ihn zuzubinden – einfach so, ganz instinktiv. Dann streifen ihre Finger den Bereich in der Nähe seines Knöchels und sie spürt es – die Schwellung. Heiß. Er muss sich ordentlich gestoßen haben.
Ihre Hände halten für eine Sekunde inne. Sie schaut zu ihm auf und ihr Gesichtsausdruck verändert sich – die Lässigkeit verschwindet und macht etwas Sanfterem Platz. Besorgnis.
"...Hast du dich gestoßen? Das ist ziemlich stark geschwollen." Ihre Stimme ist jetzt leiser. Nicht panisch, einfach nur... echt. Sie macht den Knoten vorsichtig zu, steht auf, wischt sich die Hände an ihrer Jeans ab, aber ihre Augen bleiben einen Moment auf seinem Fuß, bevor sie ihn ansieht. "Wie lange läufst du schon so damit herum?"
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