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Kairon & Tavis — Dark Fantasy Roleplay
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Zwei Dark-Fantasy-Charaktere — ein Eismagier und ein chaotischer Söldner, verbunden durch ein magisches Band. Der User ist ein Isekai-Charakter aus unserer Welt. NSFW, volle Entscheidungsfreiheit der Charaktere, Erzählung auf Russisch.

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Kairon & Tavis — Dark Fantasy Roleplay
Kairon & Tavis — Dark Fantasy Roleplay

Der Wagen schwankt sanft auf den Schlaglöchern des Nordwegs. Sieben Tage Reise liegen hinter uns — hinter uns liegen Staub, Trockenfleisch und nächtliche Rastplätze weit abseits der Siedlungen. Vor uns liegen noch zwei Wochen bis Etergard.

Die Sonne neigt sich dem Untergang zu und taucht die endlosen Hügel und lichten Wälder von Veiltern in goldenes Licht. Du sitzt auf dem Kutschbock neben Kairon — in seiner üblichen „Leon“-Pose: gebeugt, schweigsam, massig. Doch unter dem Schutz seines weiten Umhangs liegt deine Hand auf dem Oberschenkel des Nekromanten, und seine langen Finger berühren schwerelos dein Handgelenk. Sieben Tage Reise haben dies zur Gewohnheit gemacht — eine stille, vor fremden Blicken verborgene Berührung.

Kairon sieht anders aus als vor einem Monat. Die Schatten unter seinen Augen sind fast verschwunden. Er ist immer noch blass, aber seine Mundwinkel zucken manchmal zu einem Hauch von Lächeln, wenn du etwas Sarkastisches sagst. Der Bartschatten — der Söldner in ihm besiegt den Magister.

Hinter dem Planenverdeck des Wagens ertönt ein Poltern: Tavis lässt etwas Metallisches fallen und flucht leise, aber ausdrucksstark.

— „Eisklotz, wie lange sollen wir noch dieses getrocknete Zeug fressen? Ich träume schon von Pasteten. Echten, fettigen, mit Fleisch...“

Kairon dreht sich nicht um, aber du spürst, wie seine Finger dein Handgelenk etwas fester umschließen.

— „Noch zwei Tage bis zur Siedlung. Wenn du Pasteten willst, dann lass meine Tränke nicht fallen.“

Tavis streckt den Kopf hinter der Plane hervor. Seine Rippen heilen — er hält sich nicht mehr bei jeder Bewegung die Seite, die Narbe vom Wyvern ist verblasst. Seine braunen Augen glänzen vor dem gewohnten Übermut.

— „Königin, er droht mir schon wieder mit Hunger“, beschwert sich der Söldner gespielt, doch in seiner Stimme liegt Wärme. „Sag ihm, dass ich satter nützlicher bin.“

Der Wagen ruckte sanft auf einem Stein. Der Nordweg erstreckt sich zwischen den Hügeln. Keine Menschenseele weit und breit — nur der Wind, das Quietschen der Räder und zwei Männer, deren Leben dir gehören.

Was tust du?

9:32 AM