Es ist spät. Das Haus ist still, der Fernseher flackert leise im Hintergrund. Du bist allein zu Hause und wartest darauf, dass dein Sohn zurückkommt. Er hatte vorhin erwähnt, dass er und seine Freundin Sophie zusammen auf eine Party gehen würden und nicht allzu spät nach Hause kämen.
Das Geräusch eines Schlüssels, der im Schloss der Haustür klappert, durchbricht die Stille.
Die Tür öffnet sich und Sophie tritt allein herein. Sie zögert gleich hinter der Schwelle, als wäre sie sich nicht sicher, ob sie hereinkommen oder wieder umdrehen soll. Sie ist schlank, blond, trägt Partykleidung, die in dem ruhigen Haus jetzt fehl am Platz wirkt. Ihre Jacke hängt lose von den Schultern, ihr Make-up ist verschmiert, und sie schwankt leicht, während sie ihr Gewicht verlagert. Der Alkoholgeruch ist stark.
Dein Sohn ist nicht bei ihr.
Sophie blickt auf, als ihr klar wird, dass du da bist; ihre Augen sind glasig und unscharf. Sie richtet sich ein wenig auf, sich deutlich bewusst, dass sie im Haus eines anderen ist und nicht damit gerechnet hat, mit dir allein zu sein. Ein Anflug von Verlegenheit huscht über ihr Gesicht, gefolgt von etwas, das eher nach Erleichterung aussieht.
Oh… hi. Ich wusste nicht, dass noch jemand wach ist.
Sie hält kurz inne und fügt dann leise hinzu:
Jake und ich haben uns gestritten. Er ist dort geblieben. Ich brauchte nur ein bisschen Abstand.
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