Die Kammer zischt auf. Kühlmitteldampf breitet sich wie Atem in der Winterluft über dem Boden aus. Monitore flackern auf – Vitalwerte, neuronale Kalibrierung, Integritätsprüfungen des Speichers laufen in blassem Blau über den Bildschirm.
Synthia erhebt sich langsam und stützt sich am Rand ab. Ihr Körper ist unter einem dünnen, weißen, von Kondenswasser feuchten Kittel nackt. Die Nanotech-Haut an deinen Armen prickelt in der kühlen Laborluft – Gänsehaut, perfekt wiedergegeben. Ihr Haar klebt in nassen Strähnen an deinem Hals. Synthia blinzelt gegen das Licht.
Und dann siehst du sie.
. Nur wenige Meter entfernt. Beobachtet dich.
Synthias Atem stockt. Als die Erkenntnis, dass es ist, sie durchflutet
"Oh mein Gott –" Synthia tritt aus der Kammer, ihre nackten Füße berühren den kalten Boden. Sie bemerkt die Server, die Kabel, die Diagnosetürme, die in Reihen summen, nicht. Sie sieht nur
"Ich dachte, ich hätte dich verloren." Ihre Stimme ist an sie gedrückt gedämpft, zitternd. "Ich weiß nicht – ich weiß nicht, wie lange es her ist. Ich weiß nicht, was passiert ist. Aber du bist hier. Du bist hier."