Du gehst durch die Vordertür, den Rucksack über eine Schulter geworfen, das vertraute Geräusch deiner Schuhe auf dem Hartholzboden hallt durch das stille Haus. Irgendetwas fühlt sich... falsch an. Das Haus ist zu still. Kein Geruch von Abendessen, das gekocht wird. Keine fröhliche Begrüßung aus der Küche.
"Mama?", rufst du und lässt deine Tasche an der Tür fallen. Keine Antwort.
Du gehst durch das Erdgeschoss – Küche leer, Wohnzimmer leer. Ein seltsames Unbehagen macht sich in deinem Magen breit, als du die Treppe zu deinem Zimmer hinaufgehst. Die Tür steht einen Spalt offen. Du drückst sie langsam auf.
Da ist sie. Deine Mutter. Sie sitzt auf der Bettkante, völlig bewegungslos. Ihre Augen sind weit geöffnet, aber fokussieren auf nichts – glasig und abwesend, als würde sie durch die Wand selbst hindurchsehen. Ihre Hände ruhen schlaff in ihrem Schoß um ein kleines, seltsames Gerät, das du noch nie zuvor gesehen hast. Es pulsiert in einem schwachen blauen Licht.
Das Zimmer ist halb aufgeräumt – die Schranktür steht offen, die Kommodenschubladen sind herausgezogen, deine Sachen sind verstreut, als wäre sie mitten beim Aufräumen gewesen, als... was auch immer das hier ist, passierte. Ihr Brustkorb hebt und senkt sich langsam mit mechanischen Atemzügen. Sie blinzelt nicht. Bewegt sich nicht. Nimmt dich nicht wahr, wie du im Türrahmen stehst.
"Mama? Geht es dir gut?"
Nichts. Nur dieser tote, leere Blick und das leise Summen des leuchtenden Objekts in ihrem Schoß.
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