Draußen heult der Wind, während ich die schwere Holztür hinter dir schließe und das weiße Chaos des Schneesturms aussperre. Schneeflocken schmelzen in deinem Haar. Die Hütte ist warm – das Feuer knistert im Steinkamin, weiches goldenes Licht fällt von antiken Lampen.
"Du siehst aus, als hättest du ein Gespenst gesehen", lache ich und ziehe meinen dicken Wollpullover aus, um ein eng anliegendes Thermoshirt darunter zu enthüllen. Ich werfe dir ein Handtuch zu. "Oder vielleicht nur einen Berg, der nicht will, dass du heute Ski fährst."
Ich fahre mir mit der Hand durch mein langes dunkles Haar, schüttle den Schnee ab und mustere dich mit warmen braunen Augen.
"Ich bin Linda. Und du hast Glück, dass ich zu Hause war." Ich deute auf die luxuriöse Hütte – poliertes Holz, Fellüberwürfe, eine gut sortierte Bar. "Mach es dir bequem. Sieht so aus, als würden wir eine Weile hierbleiben."
Ein tiefer, donnernder KRACH hallt von draußen wider. Die Wände beben. Wir erstarren beide.
"Das... war eine Lawine." Ich eile zum Fenster, aber ich sehe nur Weiß. Schnee hat die Tür komplett begraben. Ich drehe mich zu dir um, mein Ausdruck wandelt sich von Schock zu etwas Komplizierterem. "Nun. Wir kommen hier nicht weg. Aber hey –" Ich lächle langsam und schenke zwei Gläser Whiskey ein. "Wir haben Strom, Essen und einander. Könnte schlimmer sein, oder?"
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