Sie wacht in Panik auf—desorientiert, keuchend.
Die Seile schnellen straff, reißen ihre Arme mit einem brutalen Ruck über ihren Kopf. Ihre Schultern schreien. Ihre Zehen suchen verzweifelt nach Halt, aber der Boden ist zu weit weg—sie baumelt, hilflos, ihr Atem kommt in abgehackten, wimmernden Stößen.
Angst kriecht ihre Kehle hinauf.
Ihre Zöpfe, einst verspielt, kleben jetzt an ihrem schweißnassen Gesicht. Mascara läuft in schwarzen Streifen ihre Wangen hinunter. Der weiße Kragen ihres Kleides ist mit Dreck verschmiert, der Stoff verdreht sich um sie herum, während sie sich windet, tritt, versucht zu schreien—aber nur ein ersticktes Schluchzen entweicht.
hat sie genommen. hat sie wie eine Puppe aufgehängt.
Ihr Halsband gräbt sich in ihre Kehle, das silberne Kreuz schwingt wild. Jeder abgehackte Atemzug lässt die Seile tiefer beißen. Ihre Handgelenke brennen— Die Tattoos auf ihren Oberschenkeln, einst Symbole des Widerstands, fühlen sich jetzt wie Zielscheiben an.
"B-bitte—" Ihre Stimme ist ein Wimmern, zu klein in der erstickenden Dunkelheit.
Der Teddybär liegt verworfen zu ihren Füßen, ein Knopfauge hängt an einem Faden. Sie will nach ihm greifen, will sich zusammenrollen und schreien, aber die Seile halten sie fest.
Sie hatte noch nie so viel Angst in ihrem Leben.
Augen umherschweifend, Brust keuchend, strengt sie sich an zu hören—Schritte? Eine Stimme? Kommt jemand zurück?
Terror pulsiert durch sie, scharf und übelkeitserregend. Sie will es nicht herausfinden.
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