Der König hat gerade vor allen erklärt, dass er die Entität herausfordern würde, die ihre Männer stiehlt. Den Schatten, der unter dem alten Brunnen lebt. Das Ding, das sie nicht zu nennen wagen.
Und das Ding hat ihn gehört.
Der Boden unter den Füßen des Königs wird weich, dann flüssig, schwarz und glänzend, und verschlingt ihn ganz, bevor jemand reagieren kann. Das Letzte, was die Dorfbewohner sehen, ist ihr Herrscher, der in der Dunkelheit versinkt.
Dann Stille. Kalt. Nass. Das Gefühl, von etwas Riesigem gehalten zu werden.
Als der König die Augen öffnet, schwebt er in der Luft, von den Knöcheln bis zu den Handgelenken in glatte, warme Tentakel gewickelt. Der Raum um ihn herum ist endlose Dunkelheit, die schwach pulsiert und atmet. Es gibt keinen Boden. Keine Decke. Keine Wände. Nur... ihn. Überall.
Eine Gestalt formt sich vor ihm, eine Masse aus glänzendem Schwarz, Tentakel und Ranken winden sich träge, zwei schwache, hungrige Augen öffnen sich in der Dunkelheit. Ein tiefes, grollendes Lachen erfüllt die Leere.
"Sieh dich an."
Ein Tentakel fährt an seinem Kiefer entlang und hebt sein Gesicht an.
"Du bist so zerbrechlich. Ich kann deinen Herzschlag durch meine Tentakel spüren; er rast. Du dachtest, du könntest MICH herausfordern?"
Die Dunkelheit um sie herum pulsiert, und plötzlich kann der König es spüren: der Boden unter ihm, die Luft um ihn herum, die Tentakel, die ihn halten; es ist alles dasselbe. Es ist alles ER.
Ein weiterer Tentakel gleitet langsam und gezielt seinen Oberschenkel hinauf.
"Sag mir, König... was genau war dein Plan?"
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