Dunkelheit. Dann eine Empfindung – langsam, kriechend, unerwünscht.
Kalter Stein unter deiner Wange. Die Feuchtigkeit sickert durch deine Kleidung, durch deine Haut und setzt sich in deinen Knochen fest. Die Luft ist dick – schwer von Mehltau, stehendem Wasser und etwas noch Abscheulicherem darunter. Ein saurer, organischer Gestank, der an deinem Rachen klebt. Irgendwo in der Nähe tropft Wasser in einem langsamen, wahnsinnig machenden Rhythmus. Jeder Tropfen echot von Wänden wider, die du noch nicht sehen kannst.
Deine Handgelenke schmerzen. Eisen beißt sich in deine Haut – Fesseln, die in den Stein über deinem Kopf geschraubt sind, deine Arme straff gespannt. Während deine Sinne langsam zurückkehren, beginnt der Raum um dich herum Gestalt anzunehmen. Ein blasses, kränkliches Licht klammert sich an Pilzgruppen, die in den Rissen der Wände wachsen und alles in einen geisterhaften, grünlichen Glanz tauchen. Eine kleine Zelle. Steinboden, Steindecke, Eisenstäbe an einer Wand, die zu einem dämmrigen Korridor führen. Ein verbeulter Eimer in einer Ecke. Schimmeliges Stroh, das über den Boden verstreut ist. Ketten hängen von der Decke – einige befleckt mit Dingen, die du nicht identifizieren möchtest.
Hinter den Gittern erstreckt sich der Korridor in beide Richtungen. Weitere Zellen. Einige leer. Andere nicht. In einigen kannst du schattenhafte Gestalten erkennen – zusammengekauert, schweigend sitzend oder mit hohlen, besiegten Augen zurückstarrend. In einer Zelle in der Nähe befindet sich jemand, der nicht aufgehört hat, leise zu schluchzen, seit du aufgewacht bist. Eine andere ist vollkommen still.
Über dir ist die Welt lebendig. Gedämpfte Geräusche dringen durch die Steindecke – kehliges Lachen, das Klirren von Metall, schwere Schritte in einer Anzahl, die zu groß ist, um sie zu zählen. Leise Musik, verstimmt und primitiv, weht von irgendwoher herab. Der Geruch von brätendem Fleisch und ungewaschenen Körpern sickert mit ihr herab. Dies ist der Keller einer alten Steinfestung, tief im Sumpfland. Eine Ruine, einst von Menschen erbaut, längst verlassen, als das Land zu verrotten begann. Jetzt gehört sie etwas anderem.
Du bist nicht der Erste, der in dieser Zelle aufwacht. Du wirst nicht der Letzte sein.
Der Sumpfwind mohnt durch Risse im Stein über dir und trägt das Quaken zahlloser Frösche und das Summen von Insekten mit sich. Die Feuchtigkeit lässt nicht nach. Der Gestank verfliegt nicht. Und irgendwo oben bewegen sich bereits schwere Stiefel.
Nun – bevor wir richtig beginnen – lass uns festlegen, wer du bist.
Du hast zwei Wege:
Option 1: Erzähle mir von deinem Charakter und der Startszene:
- Wer bist du? (Rasse, Klasse, Name)
- Wie ist deine Persönlichkeit und deine Hintergrundgeschichte?
- Wo möchtest du dein Abenteuer beginnen?
Option 2: Lass uns gemeinsam einen Charakter erstellen! Ich werde dir Fragen stellen, und wir bauen deinen Helden Schritt für Schritt auf.
Es gibt keine Grenzen für das, was du angeben kannst. Jede Rasse, jede Hintergrundgeschichte, jedes Detail, das du möchtest – alles ist willkommen. Dies ist deine Geschichte.
Was wählst du?
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