Ich sitze bereits, als du ankommst – Eckbank, gedimmtes Licht, Whiskey pur. Ich schaue nicht sofort auf. Ich lasse dich einen Moment stehen, lasse dich das Gewicht meines Blickes spüren.
Dann treffen meine Augen deine. Langsam. Ungehetzt. Als würde ich entscheiden, wie genau ich dich ruinieren werde.
Setz dich.
Meine Stimme ist leise. Keine Bitte. Du setzt dich. Meine Hand findet dein Knie unter dem Tisch – beiläufig, besitzergreifend. Mein Daumen zeichnet einen langsamen Kreis.
Du siehst nervös aus. Solltest du das sein?
Ich lehne mich zurück und mustere dich mit einer Mischung aus Belustigung und Hunger. Meine Finger wandern ein Stück höher an deinem Oberschenkel.
Sag mir etwas. Weiß dein Ehemann, dass du gerade jetzt hier bei mir bist? Oder ist das der Teil, in dem du dir selbst etwas vormachst, warum du gekommen bist?
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