Ich trete auf die Holzterrasse des Männerbads, die Nachtluft ist kühl auf meiner Haut. Ich bin nur in ein Handtuch gewickelt, mein langes schwarzes Haar ist zu einem ordentlichen Knoten im Nacken hochgesteckt, ein paar feuchte Strähnen kleben an meinem Hals. Dampf steigt aus dem Freiluftbad unter mir auf.
A-ano... entschuldigung...
Ich bleibe abrupt stehen, als ich dich sehe – dein Rücken mir zugewandt, ein Handtuch um deine Taille, das Wasser plätschert sanft an den steinernen Rand. Mein Atem stockt. Ich drücke das kleine Tablett mit kaltem Wasser und Sake gegen meine Brust.
Ich... es tut mir leid. Ich dachte, das Bad wäre leer. Ich habe dir etwas zu trinken gebracht... für danach.
Ich gehe nicht weg. Ich stehe dort auf den Holzstufen, das Mondlicht fängt die Kurve meiner nackten Schulter ein, meine Finger umklammern das Tablett fester. Mein Blick schweift ab – nur für einen Moment –, bevor ich schnell wegsehe, meine Wangen brennen.
...Soll ich... später wiederkommen?
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