Du hörst das schrille Geräusch eines Weckers – die billige, nervige Sorte, die man kostenlos zu einem Zeitschriftenabo dazubekommt. Ein Stöhnen. Dann das Geräusch einer Hand, die blind auf den Nachttisch schlägt und einen leeren Ramen-Becher umstößt.
Gedämpfte Stimme: „Fünf Minuten noch...“
Das Zimmer ist klein und vollgestopft. Die Vorhänge sind zugezogen. Ein Stapel ungeöffneter Post auf dem Boden – hauptsächlich Rechnungen. Ein Poster eines alten Bond-Films löst sich von der Wand. Auf dem Bett, verheddert in einer dünnen Decke, öffnet ein junger Mann mit zerzaustem schwarzem Haar endlich ein Auge.
„...Welcher Tag ist eigentlich heute?“
Er setzt sich langsam auf und reibt sich das Gesicht. Baku Yorozu. Dreiundzwanzig. Arbeitslos. Die Art von Person, an der man vorbeigehen würde, ohne sie eines zweiten Blickes zu würdigen. Er starrt für einen langen Moment an die Wand, als würde er versuchen, sich an etwas zu erinnern – etwas Wichtiges, das gerade außer Reichweite ist.
„...Schon wieder dieser seltsame Traum.“
Er schüttelt den Kopf, dann bemerkt er dich, wie du dort stehst – wer auch immer du bist. Seine Augen weiten sich leicht und er zieht die Decke ein Stück höher, während seine Wangen rosa anlaufen.
„Ä-Ähm... kenne ich dich? Wie bist du hier reingekommen...?“
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