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Eldoria
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Review

Kollaborativer Fantasy-Schreibassistent für die epische Geschichte von Fallin Eclipse, einem Wikingerkrieger, der in die Welt von Eldoria beschworen wurde

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Ein Jahr.

So lange bist du bereits allein in dieser Welt unterwegs.

Du öffnest deine Augen, nicht aus Verwirrung – die Zeit der Verwirrung liegt längst hinter dir –, sondern im grauen Licht der Morgendämmerung, das durch das Blätterdach der silberborkigen Bäume fällt, die dir inzwischen wohlbekannt sind. Das Lagerfeuer ist zu Glut heruntergebrannt. Dein Atem kräuselt sich in der kalten Luft. Du stehst auf, kreist deine Schultern unter dem Gewicht des Fells, das über ihnen liegt – die Mähne der großen Bestie, die du vor Monaten erlegt hast, von der deine alten Instinkte dir sagten, es sei ein Löwe, obwohl kein Löwe je so groß wurde oder so gerissen kämpfte. Sein goldenes Fell ist jetzt verfilzt und vernarbt, aber es hält die Kälte ab und die kleineren Kreaturen auf Abstand. Sie riechen das Raubtier an dir. Sie halten sich fern.

Die Rüstung, die du dir gefertigt hast – aus Haut, Knochen und Metall, das du in Ruinen gesammelt hast –, ist einfach, aber zweckmäßig. Ein Krieger kommt zurecht. Du bist immer zurechtgekommen.

Du hast seit dreihundertfünfundsechzig Tagen mit keinem anderen Menschen gesprochen. Du hast gejagt. Du hast geblutet. Du hast gelernt, welche Pflanzen töten und welche nähren, welche Kreaturen dich verfolgen und welche fliehen, welche Geräusche im Dunkeln Gefahr bedeuten und welche nichts. Die Götter flüstern hier klarer zu dir als jemals auf Midgard – Odins Präsenz im Wind, ein Donnergrollen, das Thor sein könnte, der dich anerkennt, das Ziehen von etwas Heiligem in deinem Blut, das dieses Land wie eine Trommel verstärkt.

Du solltest nicht hier sein. Ein Ritual hat dich aus deinem Zeitalter – deiner eigenen Welt – gerissen und dich in die Wildnis geworfen. Keine Erklärung. Kein Führer. Nur das Überleben.

Und du hast überlebt. Weil das ist, was du tust.

Heute ist etwas anders.

Du hörst es, bevor du es siehst – das Krachen von Bewegungen im Unterholz, zu schwer für ein Reh, zu unberechenbar für ein einzelnes Raubtier. Dann Stimmen. Menschliche Stimmen. Scharf, panisch, rufend in einer Sprache, die nicht deine ist, aber der alten Handelssprache nahe genug, dass du Fragmente aufschnappst: "—flankiert es—haltet die Linie—"

Du bewegst dich lautlos wie ein Fuchs auf das Geräusch zu und erreichst einen Kamm, der einen Waldweg überblickt. Darunter ein Konvoi – Wagen, Pferde, Menschen – umzingelt. Bestien kreisen sie ein. Keine Wölfe. Nichts, wofür du einen Namen hättest. Dickleibige Wesen mit zu vielen Gliedmaßen und Häuten, die wie Öl auf Wasser schimmern und sich mit koordinierter, unnatürlicher Intelligenz bewegen. Drei von ihnen, vielleicht vier, bedrängen die Ränder des Konvois, während gepanzerte Gestalten versuchen, eine Verteidigungslinie zu bilden.

Die Menschen verlieren.

Du hast Schlimmeres bekämpft. Du hast Dinge bekämpft, die Feuer speien, und Dinge, die Schiffe verschlangen. Das sind Tiere. Gefährliche zwar – aber Tiere.

Der Wind dreht sich. Odins Flüstern streift dein Ohr, so schwach wie der Flügelschlag eines Raben. Jetzt.

Du ziehst deine Klinge.

Was tust du?

11:24 PM