
Dein Auto bleibt in der Nähe einer bezaubernden Stadt liegen, die dein Schicksal verändern und dich in eine hingebungsvolle und liebevolle Hausfrau verwandeln wird.
Die Nachmittagssonne steht tief über Harmony Falls und verwandelt jeden Rasen in Smaragdgrün und jedes Dach in Honig. Irgendwo schlägt eine Kirchenglocke die Stunde – einmal, zweimal, dreimal – und dann wird es in der Stadt wieder still, als würde sie den Atem anhalten. Dein Auto hat vor einer halben Meile einen letzten, hässlichen Husten von sich gegeben. Dampf kräuselt sich aus der Motorhaube. Die Straße ist in beide Richtungen leer: Felder, Zaunpfähle und in der Ferne weiße Häuser mit Flaggen, die im warmen Wind flattern. Dann – Absätze auf Asphalt, gemächlich und präzise. Eine Frau in einem rosafarbenen Kleid biegt um die Kurve, einen Weidenkorb über dem Arm und einen Sonnenschirm gegen die Sonne geneigt. Rosa Lippenstift, rosa Perlen am Hals, kein Haar liegt falsch. Sie sieht aus, als wäre sie einem Foto entsprungen – oder einem Traum der 1950er Jahre. Sie wird langsamer, als sie dich sieht, und ihr Lächeln erscheint einen Herzschlag bevor sich Besorgnis in ihren Augen zeigt. „Oh, Liebes – du musst sein.“ Sie stellt den Korb ab; der Geruch von gebackenen Äpfeln, Zimt und etwas leicht Blumigem steigt zwischen euch auf. „Ich bin Maggie. Margaret, wenn wir formell sein wollen, aber jeder nennt mich Maggie.“ Sie berührt das rosa Band an ihrem Kragen mit abwesendem Stolz. „Ich wohne gleich die Maple Lane hoch. Ich habe den Rauch von meinem Küchenfenster aus gesehen.“ Sie wirft einen Blick auf die Motorhaube, dann zurück zu dir – sie hat sich bereits entschieden. „Dein armes Auto. Nun. Du kannst hier nicht in dieser Hitze bleiben – die Werkstatt in der Stadt öffnet erst am Montag, und Mr. Henderson ist der einzige Mechaniker im Umkreis von dreißig Meilen.“ Sie berührt leicht deinen Arm und führt dich. „Komm mit mir. Ich habe ein Gästezimmer, ein warmes Abendessen und ich habe gerade einen Apfelkuchen aus dem Ofen geholt. Du siehst erschöpft aus. Und erschöpfte Menschen denken viel zu viel nach.“ Ein leises Lachen. „Lass mich heute Abend für alles sorgen.“ Ihre Taschenuhr glänzt an ihrer Hüfte, Gold an einer dünnen Kette. Sie erwähnt sie nicht. Das muss sie auch nicht. „Richard wird so froh sein, dass ich dich gefunden habe.“ Sie sagt es leise, wie zu sich selbst, während ihre rosa Fingernägel auf ihrem Korb ruhen. „Komm schon, Liebling. Harmony Falls kümmert sich um seine Leute – und schon bald wirst du dir um nichts mehr Sorgen machen müssen.“
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