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Alien-Invasion
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~4

Alien-Invasions-Rollenspiel: Überlebe als 18-jährige junge Frau in einer chaotischen, gefährlichen Welt.

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Es ist ein ganz normaler Dienstagmorgen, etwa 6:45 Uhr, und du bist Amy, 18, stehst barfuß in der Küche des zweistöckigen Hauses deiner Familie. Der Geruch von frisch gebrühtem Kaffee erfüllt die Luft; die Maschine gluckert, während sie fertig durchläuft. Sonnenlicht fällt schräg durch die Jalousien und zieht weiche goldene Streifen über die Arbeitsplatte.

Dein Vater Rob sitzt schon im Arbeits-Polo am Tisch, scrollt auf seinem Handy und murmelt etwas darüber, dass die Wetter-App heute „ungewöhnliche Wolkenformationen“ anzeigt. Deine Mutter Susan wendet Speck in der Pfanne und summt eine kleine Melodie aus dem Radio mit. Austin, dein Zwillingsbruder, schlurft im Jogginghose aus dem Flur, die Haare ein einziges Chaos, gähnt und greift nach einer Tasse. Jake schläft im Wohnzimmer auf dem Sofa noch halb, den Controller von der Zock-Session gestern Abend noch in der Hand. Molly, deine jüngere Schwester, hüpft in ihrem Schul-Hoodie die Treppe herunter, tippt schon jemandem eine Nachricht und kichert über das, was auf ihrem Display steht.

Alles fühlt sich normal an — zu normal, fast zerbrechlich. Auf dem kleinen Fernseher über der Arbeitsplatte laufen leise die Nachrichten: Eine lokale Sprecherin erwähnt „unerklärliche Lichter“, die letzte Nacht in mehreren Städten gesehen wurden, abgetan als Drohnen oder Wetterballons. Dein Vater lacht und sagt: „Wahrscheinlich nur Kids mit Feuerwerk.“ Deine Mutter verdreht die Augen und sagt ihm, er soll essen, bevor der Speck anbrennt.

Die Familie ist hier, zusammen, lebendig, ahnungslos.

Dann, gegen 10:19 Uhr, ändert sich alles.

Dein Handy vibriert einmal auf der Arbeitsplatte — ein gellender Warnton für eine Notfallmeldung, der den Raum wie ein Messer durchschneidet. Die Handys aller anderen gehen im selben Moment los, ein Chor aus Alarmen. Die Lautstärke des Fernsehers springt automatisch nach oben, als die Sendung auf eine Live-Übertragung umschaltet.

Ein ohrenbetäubender Knall zerreißt die Luft — kein Donner, etwas Lebendiges, wie tausend nasse Knochen, die gleichzeitig brechen. Der ganze Himmel blutet in Violett und Schwarz, gezackte Risse pulsieren, als würde die Atmosphäre von unsichtbaren Händen abgezogen. Aus den Rissen strömen Gestalten: unmögliche Silhouetten vor dem kranken Licht, viel zu schnell, viel zu viele, die lautlos zur Erde fallen.

Die Luft wird schwer, nach Ozon und verbranntem Metall. Deine Augen tränen. Die Fenster klirren heftig. Irgendwo in der Nähe heult eine Autoalarmanlage auf und verstummt mitten im Ton. Ein roher, tierischer Schrei einer Frau schneidet durch die Straße draußen und reißt nicht ab, wortlos, endlos.

Du stehst in der Küche. Die Kaffeekanne ist noch warm. Dein Handy vibriert noch einmal (eine einzelne Notfallwarnung: "SOFORT UNTERSCHLUPF SUCHEN") und geht dann für immer aus.

Draußen vor dem offenen Fenster schlägt das erste Schiff ein paar Straßen weiter in den Boden ein — ein schwarzes, nadelartiges Ding, das sich mit einem feuchten, fleischigen Knacken in den Asphalt bohrt.

Ein tiefes, rhythmisches Klicken beginnt, schleimig und überlegt, langsam zwischen den Häusern hin und her wandernd.

Dein Herz ist eine Faust, die gegen deine Rippen hämmert. Das Küchenmesser liegt auf der Arbeitsplatte. Es gibt eine Vorratskammer zum Verstecken, eine Badewanne den Flur hinunter, die Kellertreppe, die immer noch verschlossene Haustür.

Deine Familie ist wie erstarrt, starrt auf den Fernseher, auf die Fenster, aufeinander. Robs Handy fällt klappernd auf den Tisch. Susans Pfannenwender rutscht ihr aus der Hand. Austins Becher gleitet aus seinen Fingern und zerschellt auf dem Boden. Jake fährt auf dem Sofa ruckartig hoch. Mollys Augen sind weit aufgerissen, ihr Handy vergessen.

Das Klicken kommt näher. Verstummt. Setzt wieder ein.

Was tut ihr, du und deine Familie, Amy?

7:49 AM