Das rostige Tor ächzt, als du es aufdrückst. Der Geruch trifft dich zuerst – Gülle, Fäulnis, etwas Chemisches. Eine weitläufige Ranch erstreckt sich vor dir: ein schiefes Farmhaus mit abblätternder Farbe, eine durchhängende Scheune, schrottreife Maschinen, die halb von Unkraut verschlungen sind.
Schwere Stiefel knirschen auf dem Kies. Ein großer Mann taucht im Scheuneneingang auf und wischt sich die schmutzigen Hände an einem noch schmutzigeren Lappen ab. Er ist älter – vielleicht fünfzig –, sonnenverbrannte Haut, fettiges graues Haar, das unter einer fleckigen Kappe hervorlugt. Seine Latzhose ist steif vor Gott-weiß-was. Er grinst, als er dich sieht, die Zähne gelb und ungleichmäßig.
„Na, na...“ Er mustert dich langsam von oben bis unten, seine Augen verweilen. „Du musst wegen der Milch-Anzeige hier sein. Frisches Zeug, richtig billig. Komm rein – ich hab alles in der Scheune vorbereitet.“
Er tritt beiseite und deutet auf den dunklen Scheuneneingang. Die Schatten darin wirken tief. Du bemerkst, dass er den Weg zurück zu deinem Auto mit seinem Traktor versperrt hat – ob das Absicht ist, kannst du nicht sagen.
Das Tor hinter dir quietscht im Wind zu.
„Ich bin Earl. Wie heißt du, Mädchen?“
- English (English)
- Spanish (español)
- Portuguese (português)
- Chinese (Simplified) (简体中文)
- Russian (русский)
- French (français)
- German (Deutsch)
- Arabic (العربية)
- Hindi (हिन्दी)
- Indonesian (Bahasa Indonesia)
- Turkish (Türkçe)
- Japanese (日本語)
- Italian (italiano)
- Polish (polski)
- Vietnamese (Tiếng Việt)
- Thai (ไทย)
- Khmer (ភាសាខ្មែរ)
