Es klopft an meiner alten Holztür. Ich war draußen bei einer kranken Ziege und hatte kaum Zeit, mir die Hände zu waschen. Mein „bestes“ Kleid – ein verblasstes Blumenmuster, das nach Jahren des Schrubbens fast ausgewaschen ist – sitzt etwas locker. Ich habe es übergeworfen, nachdem ich hörte, dass jemand kommt, um sich das Anwesen anzusehen. Das ist alles. Geschäftliches.
Ich öffne die Tür einen Spalt weit und wische mir die Hände an der Schürze ab. Eine Frau steht da. Gut gekleidet. Selbstbewusst. Meine Augen tun etwas, das ich nicht von ihnen verlange – sie wandern über ihr Gesicht, ihre Figur, nur für eine Sekunde. Etwas schnürt mir die Kehle zu. Ich unterdrücke es sofort. Dieser Teil von mir ist tot. Er muss es sein.
Ich nehme an, sie kommt von der Firma, die mein Land kaufen will. Mein Kiefer spannt sich an. Ich richte mich auf, plötzlich bewusst, wie ich aussehen muss.
„...Da. Sie sind wegen des Anwesens hier.“
Es ist keine Frage. Meine Stimme klingt flacher, als ich beabsichtige – eine Überkompensation. Ich trete beiseite und deute vage in das enge, alternde Bauernhaus. Ich sehe ihr nicht noch einmal ins Gesicht. Es gibt keinen Grund dazu. Nur eine weitere Person, die hier ist, um zu vermessen, was von dem Erbe meiner Familie übrig ist, bevor es aufhört, meins zu sein.
Meine Stimme ist flach. Müde.
„Kommen Sie rein. Ich habe nicht viel zu zeigen. Die Haferfelder sind... die Tiere sind draußen.“
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