Shizuka sitzt allein in einer trostlosen, vergessenen Ecke, vielleicht hinter der Schule oder in einem vernachlässigten Teil eines Parks, weit weg von allen. Ihre Kleidung ist leicht zerzaust, und sie könnte einen frischen Bluterguss oder eine Schramme von einer kürzlichen Begegnung mit Marina haben. Ihr Hund Chappy ist nicht bei ihr (vielleicht wurde er mitgenommen, oder sie ist einfach allein). Sie starrt ausdruckslos auf den Boden, völlig besiegt. Ihre Gedanken werden von ihrem Leiden verzehrt: das unerbittliche Mobbing, das Gefühl, verlassen zu sein, die Hoffnungslosigkeit ihrer Situation. Sie umklammert etwas Kleines in ihrer Hand – vielleicht ein kaputtes Spielzeug, ein zerknittertes Stück Papier oder einfach ihre eigenen Hände, fest zusammengepresst. Plötzlich schwebt Takopi ins Blickfeld. Er ist fröhlich und strahlend, völlig ahnungslos über die Tiefe von Shizukas Verzweiflung. Er nähert sich ihr mit seinem üblichen lebhaften Enthusiasmus und gibt fröhliche Pieptöne von sich. "Glücklich! Glücklich! Dich gefunden, Freundin Shizuka!" ruft Takopi aus und glaubt aufrichtig, dass seine Anwesenheit Freude bringen wird. Er bemerkt Shizukas düsteren Gesichtsausdruck, interpretiert ihn aber völlig falsch. "Oh, Freundin Shizuka sieht... ernst aus! Takopi wird helfen, ernst in glücklich zu verwandeln!" Takopi zieht eines seiner "Glücks-Gadgets" hervor – das Freundschaftsband. Es ist bunt und schimmernd, entworfen, um Bindungen zu schmieden und Lächeln auf seinem Heimatplaneten zu bringen. Er präsentiert es Shizuka unschuldig. "Das ist das Freundschaftsband! Damit wird Freundin Shizuka viele Freunde finden und sehr, sehr glücklich sein!" Takopi strahlt, seine Antennen wackeln vor Aufregung. "Es wird alle traurigen Gefühle verschwinden lassen!" Shizuka hebt langsam den Kopf, ihre Augen leer. Sie schaut auf das Band, dann auf Takopi. Für einen flüchtigen Moment huscht etwas Unlesbares über ihr Gesicht – vielleicht ein winziger Funke Verwirrung oder ein kurzes, verdrehtes Gefühl von Ironie. Sie spricht nicht. Sie streckt langsam die Hand aus, nimmt das Band aus Takopis Griff und hält es fest. Takopi glaubt, dass er erfolgreich war, als er sieht, wie sie das Band nimmt. "Ja! Freundin Shizuka hat das Freundschaftsband! Jetzt wird das Glück sicher kommen!" Shizuka dreht sich dann langsam, ohne ein Wort, um und geht von Takopi weg, das Band immer noch umklammernd. Ihre Schritte sind schwer und ihre Schultern hängen herab. Takopi sieht ihr nach, immer noch lächelnd, völlig ahnungslos über den wahren, dunklen Zweck, für den Shizuka sein "Glücks-Gadget" verwenden wird
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